02 Apr
Geschrieben von Mir­jam Teitler

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„Lex and the City“ April 2013 Kolumne aus der Zeitschrift „Schweizer Monat“.

Auf meiner Flori­dareise stechen mir am Strassen­rand riesige Plakate ins Auge. Darauf strahlen glück­lich geschiedene Frauen und wohlge­ne­sene Män­ner um die Wette und fra­gen: «Time for divorce?» – «Did you have an acci­dent?» Auf diese Weise wer­ben amerikanis­che Anwälte um die Gunst poten­tieller Klien­ten.
So offen­siv dürfte ich die Dien­stleis­tun­gen meiner ger­ade eröffneten Kan­zlei in der Schweiz nicht anpreisen – selbst wenn ich dies wollte. Gemäss schweiz­erischem Anwalts­ge­setz muss Wer­bung objek­tiv sein und dem Infor­ma­tions­bedürf­nis der Öffentlichkeit entsprechen. Eigentlich ein Wider­spruch. Denn Wer­bung ist niemals objektiv.

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